Schwimmbadgeflüster – Eine Trilogie hinter den Kulissen – Teil 3

Der Schwimmlehrer

Autorin: Katja Frühauf

Heute wird eine besondere Schwimmstunde werden, das weiß ich. Wieder der Erwachsenenschwimmkurs. Es ist mir schleierhaft, dass ein erwachsener Mensch nicht schwimmen kann, ich habe es schon zeitig von meinen Eltern gelernt und das Seepferdchen habe ich mit stolz geschwellter Brust auf meiner dunkelblauen Badehose spazieren geführt.

Jetzt, über zwanzig Jahre später, bringe ich selbst anderen das Schwimmen bei. Anders als bei den Kindergruppen ist die Aufregung nur in der angespannten Stille und ab und an am Schwatzen der Damen zu erkennen, die ihre Nervosität mit unsinnigen Worten zu überspielen versuchen. Sobald die Gruppe im Wasser ist und ich die Nudeln und Bretter ausgeteilt habe, hören sie mir konzentriert und neugierig zu. Hier muss ich mir kein Gehör verschaffen, was zur Abwechslung echt entspannt ist.
Und manchmal erhasche ich sogar auf dich einen Blick. Du bist erst später zum Kurs hinzu gekommen und hast entsprechend noch etwas mehr Probleme, die Bewegungen zu koordinieren. Aber ich sehe die Zielstrebigkeit und verbissene Anstrengung in deinen dunklen Augen blitzen. Deine Stirn ist vor Konzentration in feine Falten gelegt, deine rosigen Lippen fest zusammengepresst. Dein Engagement verzaubert mich. Selten habe ich schon solch angestrengte Bemühungen gesehen und ich hoffe, dass ich mir deine Blicke nicht nur einbilde, welche jede meiner Bewegungen verfolgen.
Wenn unsere Blicke sich begegnen, senkst du dein Gesicht, deine Wangen erröten sich leicht. Und doch höre ich das Schreien deiner Augen, wie sie nach mehr verlangen. Denkst du, ich kann deine verhaltene Beobachtung nicht erkennen? Baby, deine Augen verraten dich. Sie sind nicht annähernd so unauffällig wie du denkst.

Nachdem ich die Stunde beendet habe, bemerkte ich, wie du dich absichtlich hinter die anderen zurückfallen lässt, die aus dem Becken aussteigen. Ich sehe, dass du nervös bist, deine Hände sind verkrampft und dein Blick schweift unsicher umher. Sprich mich ruhig an, ich beiße nicht.
Endlich, ich höre deine zarte Stimme, die so überhaupt nicht zu der Entschlossenheit passen will, die dich während des Kurses so gut kleidet: „Entschuldigung, kann ich vielleicht noch etwas Nachhilfe haben? Irgendwie komme ich nicht so gut voran wie die anderen.“
Normalerweise hätte ich dich an die Kasse verwiesen und dir dort einen Termin geben lassen. Aber irgendwie tust du mir leid und ich will dich anspornen. Zugegeben, dein zarter, schwarzer Bikini mit den verspielten Raffungen, der dir ausgezeichnet steht, sieht vielversprechend aus. Und solch verführerische Gelegenheit einer Extrastunde bietet sich selten. Du hast den Kopf noch immer verschämt gesenkt und deine Augen blicken mich fragend an, unsicher, ob du im Becken verharren oder es den anderen gleichtun solltest, die mittlerweile ihre Handtücher geschnappt haben und in die Duschen verschwunden sind.
„Okay, eine Dreiviertelstunde kann ich mir einrichten, dann gebe ich den nächsten Kurs.“, oh süße Überlegenheit, dass du mich brauchst! Ob du weißt, wie sehr mir das schmeichelt?

Nach einigen Versuchen, dir die Schwimmbewegung am Beckenrand zu zeigen, will ich der Versuchung nicht mehr widerstehen und ziehe mir das T-Shirt über den Kopf, um mich zu dir ins Becken gleiten zu lassen. Vielleicht gelingt es dir besser, wenn ich dich ein wenig halte und endlich deine zarte Haut an meinen Händen spüre. Das Begehren sprüht aus deinem Blick, mit dem du meinen Körper musterst. Ja, an diesem Anblick habe ich lang im Fitnessstudio arbeiten müssen. Aber bitte verschling mich nicht sofort mit deinen Blicken. Ich weiß, dass sich hinter deiner unschuldigen Fassade weit mehr verbirgt. Du bist durchschaut, Kleines. Sicher bewege ich mich auf dich zu und du lässt es geschehen, dass ich vorsichtig unter deinen Bauch greife. Langsam machst du die Bewegungen nach, die ich dir vorher erklärt habe. Von Zeit zu Zeit muss ich deine Arme korrigieren.
Meine Hände auf deinem Bauch… Wahnsinn, wie weich deine Haut ist und wie zart…

Du drehst dich auf den Rücken. Ich fasse darunter und du übst die Beinbewegung. Deine Blicke haften auf meiner Brust, ich spüre, wie sie mich verschlingen und tue so, als hätte ich es nicht bemerkt. Und auch ich mustere dich genau. Deine schlanke Figur, die leichten Kurven deiner Hüften und deine zarten Beine.
Ich muss deine Oberschenkel korrigieren. So kann es nichts werden. Du ziehst kurz die Luft ein, als ich über deinen Schenkel streiche. Soll ich weiter machen? Gefällt dir das?

Deine Beine hast du schon um meine Mitte geschlungen. Du wirst nicht untergehen, Baby. Ich halte dich. Meine Hände streichen voll Verlangen über deine Hüften und du presst dich an meinen Oberkörper, spannst deine Beine an. Wie sehr ich dich will!
Du musst die Erregung spüren, ich kann sie nicht mehr verstecken. Deine Finger haben sich in meine Haare gekrallt. Ich will deinen Duft einsaugen, meine Lippen streifen ziellos über dein Schlüsselbein. Ich löse den Knoten deines Bikinis, der ihn an deinem Hals hält. Einen kurzen Moment hältst du inne und beißt dir auf die Lippen, doch du hast die Maske der Unsicherheit längst fallen lassen, so wie dein kleines schwarzes Oberteil nun von deinem Körper fällt.

Adrenalin fließt flutartig durch meinen Körper. In einer halben Stunde muss ich zum nächsten Kurs und die Gefahr, dass man uns hier entdeckt, macht dieses Spiel umso reizvoller. Ich will deine leicht gebräunte Haut an allen Stellen streicheln, deinen Körper auf meinem spüren. In diesem Moment will ich nur dich, Kleines.
Das Wasser perlt von unserer Haut, während ich deinen zarten Bauch und deine Brüste bewundere. Sie sind so prall und klein, dass sie exakt in meine Hände passen. Ich presse dich gegen den Beckenrand. Jetzt kannst du mir nicht mehr entkommen. Aber das willst d sowieso nicht, stimmt´s?
Du wölbst dich unter meinen Fingern, drängst dich immer enger an mich heran. Deine Hände fahren über mein Sixpack, über den Rücken hinunter. Oh ja, du machst mich geil. Und du weißt es. Beiß dir nur auf die Lippen, du musst dich nicht beherrschen. Ich kann es schon lang nicht mehr. Ich will nur dich.

Ich hebe dich aus dem flachen Schwimmlernbecken. Wie zufällig streife ich dabei über deine Körpermitte. Ob du…?
Du stöhnst. Ich mache weiter und liebkose deine Beine. Genau, stütz dich ein wenig auf, so kann ich dich deines Höschens entledigen und dich endlich ganz haben. Das kleine Dreieck zwischen deinen Beinen wartet auf mich. Ich spüre dein Verlangen. Du kannst die Erregung nicht mehr leugnen und auch mein kleiner Freund wächst weiter, dass ich die Badehose beim Aussteigen aus dem Becken abstreife. Dein heißer Blick richtet sich auf mich, während du dir über die Lippen leckst. Siehst du, ich wusste es. Du willst es genauso wie ich.
„Komm“, flüstere ich, als ich deine Hand nehme und dich zur Bank führe, wo dein Beutel und dein Handtuch ganz einsam liegen. Ich breite das Handtuch unter mir aus, bevor ich mich darauf niederlasse. Mein Schwanz ist hart und dein Blick voll Begierde. Komm, setz dich auf mich und wir bringen das hier zu Ende.

Du ziehst ein Gummi aus deinem Sportbeutel, streifst ihn mir gekonnt über, bevor du ihn knetest. Mein Gott, du weißt genau was ich will. Auch meine Hand hat die feuchte Stelle gefunden und ich werde nicht aufhören um sie zu kreisen, unbarmherzig weitermachen, bis du nass und heiß bist. Die andere Hand umklammert deinen kleinen, knackigen Hintern. Jetzt nur noch…ja, deine Nippel schmecken verlockend. Du wirfst dein Haar nach hinten. Keine Frage, du machst mich heiß.
Endlich, du lässt dich auf mich nieder. Du fühlst dich so warm und weich an. Meine Stöße scheinen den Punkt direkt zu treffen, du reißt deine wundervollen Augen auf und ich sehe, wie du ein lautes Stöhnen unterdrückst. Jetzt reite mich, dass ich deinen traumhaften Körper weiter berühren kann!

Oh nein, wieso hörst du so kurz vorher auf? Kein Problem, ich nehme dich auch von hinten, wenn du das willst. Deine prallen Brüste kann ich so noch besser umfassen und deinen Nacken mit feurigen Küssen bedecken. Du musst mir nicht verraten, was dich erregt, dein Körper spricht für sich. Und ich werde nicht aufhören. Oh, süße Wonne!
Ich stoße tiefer und fester in dich hinein. Dein Körper zuckt unkontrolliert, als ich mit einer Hand durch das feine Dreieck deiner Schamhaare greife und die Finger kreisen lasse. Deine Muskeln ziehen sich zusammen und drücken meinen Schwanz als würden sie ihn nicht mehr gehen lassen. Genau so will ich es. Ich bin bald soweit.
Kurz vorm Höhepunkt ziehe ich ihn bis auf die Spitze heraus und lasse ihn kreisen. Dein Wimmern ermutigt mich, noch einmal tief zu stoßen. Meine Hand gibt nicht nach. Sie drückt dein zartes Hinterteil direkt an meine Mitte.
Du kommst nur kurz vor mir. Die Wellen deines Orgasmus geben mir den Rest. Nun kann auch ich den Erguss nicht mehr zurückhalten.

Fast schon verschämt ziehst du dein Handtuch fest um deinen Körper. Deine Wangen sind noch leicht gerötet und deine Haare fallen verführerisch über deine Schulter. Wären wir uns nicht hier begegnet, so hätte ich dich auf der Straße vielleicht sogar angesprochen und um ein Date gebeten. So blieb uns das ganze unnötige Drumherum erspart.
Bevor du zu den Duschen verschwinden kannst, halte ich dich an deinem Handtuch fest. Wir haben noch zehn Minuten. Und mein Verlangen nach dir ist noch immer da. Erschrocken reißt du die Augen auf. Hast du etwa Angst, ich könnte dich entblößen? Komm schon, gerade hattest du auch kein Problem damit.
Ich berühre noch einmal deinen Po und streichele durch deine Haare. Schade, dass ich dich schon gehen lassen muss. Gern hätte ich unser kleines Spiel noch in der Dusche oder in den Umkleidekabinen fortgesetzt. Deinen unwiderstehlichen Körper mit Creme verwöhnt… Verdammt, bei dem Gedanken daran regt sich schon wieder etwas. Du sollst es fühlen. Deshalb drücke ich dich noch einmal an mich, auch um noch einmal deinen süßen Schweiß voll Erregung zu riechen.

„Also dann, bis nächste Woche?“ Wirst du wiederkommen oder dir einen anderen Kurs suchen? Noch immer konnte ich nicht genau hinter deine Fassade blicken.
„Denk schon.“, du zwinkerst. Ich werde mich diese ganze Woche auf dich freuen. Und wer weiß, vielleicht werde ich auch irgendwann den Mut finden und dich fragen, ob du mit mir ausgehen willst…

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