Schwimmbadgeflüster – Eine Trilogie hinter den Kulissen – Teil 1

Der Bademeister

Autorin: Katja Frühauf

Er beobachtet die Leute ganz genau. Wieder einmal öffentliches Schwimmen am Morgen. Eigentlich ein entspannter Job. Er macht ihn gern, vor allem, weil er so zu seinem Studium etwas dazu verdient. Und er liebt den Geruch des Chlors in der Nase und beobachtet so gern die Menschen, die sich schon in den frühen Morgenstunden im Becken tummeln. Morgens liegt eine erwartungsvolle Stille über der Halle, wenn der neue Tag sich Stück für Stück aus der Dämmerung schält und mit jeder Bahn mehr anbricht.
Die meisten Besucher sind Geschäftsleute, die nach der belebenden Trainingseinheit frisch geduscht mit Aktentasche unterm Arm ins Büro eilen. Umso mehr fallen Schwimmer auf, die vermeintlich aus diesem Raster fallen.

Er gähnt. Nach dem Dienst nochmal hinlegen und dann nachmittags auf zur Uni. Ja, das ist ein guter Plan.
Er beobachtet die elegante Schwimmerin auf der schnellen Bahn. Für diese frühe Uhrzeit ist sie erstaunlich motiviert und ihre Arme pflügen unermüdlich durch das Chlorwasser, das ebenso träge erscheint wie die anderen Schwimmhallenbesucher. Sie trägt einen dunkelblauen Anzug, die Seiten sind mit einem Wellenmuster in Orange und Fuchsia verziert. Der Ehrgeiz in ihrem angespannten Gesicht erinnert ihn daran, dass auch er langsam wieder anfangen sollte, für die bevorstehenden Klausuren zu lernen. Und das mit sehr viel Ehrgeiz.
Voller Bewunderung beobachtet er sie, die Wasserlage und das Muskelspiel ihrer grazilen Armschläge. Er kann sich nicht satt sehen daran. Jetzt schnallt sie sich Paddles an die Hände, um noch schneller zu schwimmen und die Kraftübertragung zu maximieren. Er leckt sich über die Lippen. Was für ein Schauspiel! Von ihrer Technik können sich viele etwas abgucken.

Es ist ihm unmöglich, den Blick von ihr abzuwenden. Er verfolgt jeden Teil ihrer Trainingseinheit und zählt die Bahnen. Über die anderen Besucher lässt er nur grob den Blick schweifen um sicherzugehen, dass niemand seine Hilfe braucht, bevor er sich wieder der Schwimmerin zuwendet.

Und da! Auf einmal stockt ihre Bewegung und sie dreht sich mitten auf der Bahn auf den Rücken und umklammert ihr Bein, um den Krampf zu lösen. Scheinbar gelingt ihr dies jedoch nicht, denn mittlerweile windet sie sich mit schmerzverzerrtem Gesicht, unbemerkt von den anderen, die weiterhin sorglos auf den anderen Bahnen schwimmen. Das ist seine Gelegenheit!
In Windeseile springt er aus seinem Plastikstuhl und hechtet kopfüber ins Becken, den Blick auf das Mädchen gerichtet. Adrenalin flutet seinen Körper. Endlich etwas Abwechslung und noch dazu so eine schöne!
Er taucht unter der Absperrung hindurch und umgreift ihren straffen Körper. Seine Arme legt er um ihre Schultern und in die Kniekehle, als sich ihr Griff um seinen Hals schlingt. Behutsam bringt er sie im Schleppgriff zum nächsten Beckenrand und zieht sie geübt aus dem Wasser.

Sie hustet.
„Alles gut?“, erkundigt er sich. Sie nickt, die Zähne noch immer fest zusammengepresst.
„Ich bring dich mal in den Saniraum.“
Endlich kann er sie in Ruhe aus der Nähe betrachten. Ihre langen braunen Haare, die sie zu einem straffen Zopf gebunden hat, die muskulösen Arme und der trainierte Oberkörper. Er schätzt sie auf Mitte Zwanzig.

„Krampf?“, beäugt er sie, nachdem er sie auf die Liege platziert und fürsorglich ein Handtuch um den zitternden Körper gelegt hatte. Sie nickt.
„Welches Bein? Links oder rechts?“ Sie hebt das betroffene Bein vorsichtig an. Er nimmt es behutsam in die Hände und streckt und beugt es. Anfangs zieht sie kurz die Luft an, später beobachtet er, wie sich ihre Züge entspannen. Er fasst Mut.

Mit kreisenden Bewegungen massiert er ihre Waden. Genüsslich verzieht sie das Gesicht zu einem leichten Grinsen, während seine Hände immer höher streichen und begierig ihre Muskeln erforschen. Dass er noch immer seine nasse Kleidung trägt, hat er ausgeblendet. Nur in seinem Schritt ist es verdächtig warm und fest. Er muss aufhören! Seine Fantasie geht ihm schon wieder durch. Kein Wunder, mit einem solch hübschen Mädchen allein im Saniraum. Das war schon immer Teil seiner Fantasien, wenn er wieder mal alleine aus der Studentenkneipe ins Wohnheim kam.

Er schaut sie entschuldigend an. Sie entgegnet seinem Blick mit dunklen Augen und verzieht den Mund zu einem verführerischen Lächeln.
„Warum hörst du auf?“
Er schaut sie verunsichert an: „Ich dachte… ich sollte nicht…“
„Ach komm schon. Ich weiß, dass du es auch willst.“, schneidet sie ihm forsch das Wort ab. Wie er sie will!

Er greift behutsam zu dem anderen Bein und beginnt es erst behutsam zu streicheln, dann immer stürmischer zu massieren. Das Handtuch schiebt er immer weiter weg, um ihren atemberaubenden Körper besser beobachten zu können. Sie reagiert mit schnellerem Atem auf seine Liebkosungen. Ihre Brustwarzen stellen sich auf, sodass er sie durch den eng anliegenden Badeanzug erkennen kann.
Mit einem Mal zieht sie seinen Kopf zu ihrem und übersäht seinen Mund mit stürmischen Küssen. Ihre Lippen sind kalt und doch weich. Kurz überrascht, fasst er sich schnell wieder und erwidert begierig, indem seine Zunge auf Erkundung durch ihren Mund geht. Seine Hände kreisen über ihre Hüften. Mit geschmeidigen Bewegungen drängt sie sich an seinen Körper. Verdammt, wie heiß sie ihn macht!
Nun kann er die Erektion nicht mehr verstecken und drückt sich auf ihren Körper. Er streift die Träger ihres Schwimmanzugs von den Schultern, um endlich ihre prallen, kleinen Brüste berühren zu können. Er drückt sie fest und zwirbelt ihre Nippel zwischen seinen Fingern. Ihr heißer Atem in seinem Ohr befeuert ihn und turnt ihn weiter an.

Seine Hand wühlt unter der nassen Schicht ihres Anzugs und findet schließlich, was sie gesucht hat. Sie will es auch. Oh ja, zwischen ihren Beinen fühlt er ihre heiße Begierde. Er greift stark danach und seine Finger klammern sich um ihre Mitte. Sie beißt auf seine Lippe. Er stockt.
„Mach weiter!“, feuert sie ihn an. Nun gibt es kein Halten mehr. Mit einer Hand entledigt er sich seiner nassen Hosen und präsentiert ihr sein bestes Stück in voller Größe. Mit gekonntem Griff langt er nach einem Kondom im Sanikasten, welches er sich schnell überzieht. Gut, dass seine Kollegen an alle Zwischenfälle gedacht und vorgesorgt haben. Ihre Hände umklammern seine Pobacken, während seine erneut um ihre feuchte Mitte kreist.
Sie ist soweit. Schiebt ihn auf sich und er dringt in sie ein. Es fühlt sich wunderbar weich an. Ihre Muskeln traktieren sein Teil von allen Seiten, sodass er wohlig aufstöhnt.
„Wusste ich es doch, dass es dir gefällt.“, stellt sie grinsend fest, während sie ihn mit ihren Oberschenkeln umschlingt. Oh ja, er will sie. Hart und schnell. Genau hier. Zufrieden grunzt er, als sie ihn fester packt.
Er erhöht das Tempo seiner Stöße, angefeuert von ihren Händen, die auf seine Backen klatschen. Ihr muskulöser Körper war nun überall spürbar und der Duft des Chlors rann aus jeder Pore.
Als er sich dem Höhepunkt nähert, verlangsamt er das Tempo und seine Stöße werden flacher. Verwirrt schaut sie ihn an.
„Was ist los?“, fragt sie nun.
Grinsend holte er erneut aus und stieß kräftig in sie hinein. Überrascht öffnete sie ihre Augen. Er kam bald kurz und intensiv. Sie einige Sekunden nach ihm. Er musst kurz mit der Hand nachhelfen, als sie mit einem tiefen Seufzer „oh ja, genau so“ ihren Höhepunkt erreicht.

Kurz danach zieht sie sich ihren Anzug wieder über. Er trocknet sich inzwischen ab und schlingt das Handtuch um seine Hüften.
Sie geht zur Tür und schickt sich an, diese zu öffnen.
„Also dann. Bis bald, Herr Bademeister.“, zwinkert sie ihm zu.
„Bis bald.“, antwortet er, als sie durch die Halle zu den Duschen läuft. Noch einmal beobachtet er sie von hinten. Was für ein Wahnsinnskörper!
Ein Lächeln schleicht sich auf seine Lippen. Nach der Schicht wird er sich nicht mehr hinlegen, sondern sich tatsächlich motiviert an seine Skripte setzen. Und den Duft ihrer Haut noch eine Weile in der Nase behalten…

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